Tu was!

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Tu was!

41 Prozent der Deutschen nutzen für Urlaubsreisen den Flieger. Gleichzeitig sagen 73 Prozent, dass ihnen der Klimawandel Sorgen bereitet. Um den individuellen Emissionen etwas entgegenzusetzen, gibt es den freiwilligen CO2-Ausgleich oder „Carbon Offsetting“. Mit Spenden werden Klimaschutzprojekte unterstützt.

Wie funktioniert das?

Der klimabewusste Verbraucher kauft Emissionszertifikate von Kompensationsanbietern. Diese Anbieter fördern so Klimaschutzprojekte, mit denen an anderer Stelle CO2-Emissionen eingespart werden. Dahinter steht der Gedanke, dass es für den Klimawandel nicht entscheidend ist, an welcher Stelle einmal ausgestoßenes CO2 wieder eingespart wird – ob in Buxtehude oder Santiago de Chile.

Für die Kompensation wird die Höhe des CO2-Ausstoßes berechnet, den die Flugreise verursacht. Mit dem Geld finanzieren Anbieter Projekte, zum Beispiel für mehr Erneuerbare Energien oder zur Aufforstung von Wäldern – viele davon in Schwellenländern.

Die Zeitschrift Finanztest (Stiftung Warentest) hat sechs solcher Anbieter getestet, drei wurden mit „sehr gut“ bewertet:

Vermeiden, reduzieren, ausgleichen

Zugegeben – da sind sich auch die Wissenschaftler einig: CO2 vermeiden ist besser als ausgleichen.  Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb: vermeiden, reduzieren,  ausgleichen.